AKTUELLES

Frohe Ostern all unseren Leser*innen... - machen wir einfach das beste draus!

Auch wenn es einem so vorkommen mag - nach eingehenden Recherchen sind wir uns da mittlerweile doch ziemlich sicher: Es ist nicht Murmeltiertag und wir erleben nicht genau dasselbe Lockdown-Ostern wie letztes Jahr noch einmal. Nein - es ist tatsächlich ein neues!

Eine gewisse - na gut - eine sehr deutliche - Ähnlichkeit zum Osterfest vom letzten Jahr ist aber zugegebenermaßen nicht von der Hand zu weisen. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens im kommenden Jahr endlich wieder ganz normal gefeiert werden kann.

Bis dahin wünschen wir all unseren Leser*innen ein frohes und vor allem - immer noch - gesundes Osterfest! Feiern Sie schön - am besten mit Vor- und Rücksicht... und vielleicht auch ein bisschen Nachsicht!

Ihre ZuZu-Redaktion

"Gut überlegen, ob man sich Ansteckungsrisiko aussetzen will": Polizei erlässt für Demos am Samstag in Stuttgart Auflagen und schickt Beweissicherungseinheiten - Verkehrsbehinderungen erwartet

Polizei und städtische Versammlungsbehörde werden am Karsamstag anlässlich einiger Demonstrationen im Stadtgebiet im Einsatz sein.

Auf Grund der Lage werden an diesem Samstag, 3. April, mehrere Hundert Polizei‐Beamte in der Innenstadt und in Bad Cannstatt ihren Dienst leisten. Das Polizeipräsidium Stuttgart bekommt dabei unter anderem Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und neben Beamtinnen und Beamten der Einsatzhundertschaft und der Kriminalpolizei werden auch Beweissicherungseinheiten, Kommunikationsteams sowie Polizeireiter im Einsatz sein.

Die angemeldeten Demonstrationen befassen sich vorrangig mit dem Thema Umgang mit der Corona‐Pandemie und den damit einhergehenden Regelungen. Die Versammlungsbehörde hat aus diesen Gründen dem Anmelder klare Auflagen erteilt und mahnt bereits heute die Einhaltung der gültigen Infektionsschutzregeln an. Passanten wird aus Eigeninteresse das Meiden der Kundgebungen empfohlen.

Große Herausforderung für Polizei

Die Teilnahme, möglicherweise tausender versammlungswilliger Pandemie‐Kritiker, stellt die Einsatzleitung des Polizeipräsidiums sowie alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Einsatz vor große Herausforderungen.
Polizeipräsident Franz Lutz sagte am Mittwoch: „Das Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der Demonstrationsfreiheit und dem Recht sich hierbei auch in großen Mengen zu versammeln einerseits sowie der Einschränkungen für jeden Bürger und jede Bürgerin andererseits ist für die Polizei bei solchen Einsatzanlässen nicht lösbar.
Bereits bei der letzten Demonstrationslage mit ähnlicher Thematik saßen unsere Einsatzkräfte buchstäblich „zwischen den Stühlen“. Während Demonstrationsteilnehmer den Beamten zuriefen, dass sie sich schämen sollten, unbescholtene Bürger wegen Corona zu schikanieren, forderten Passanten die Polizei auf, gegen Maskenverweigerer hart durchzugreifen.“

BM Maier appeliert an Einhaltung der Corona‐Regeln
Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, sagte: „Wir befinden uns mitten in der dritten Pandemiewelle. In den Krankenhäusern steigt wieder die Zahl an Corona erkrankter Patientinnen und Patienten. Ich appelliere deshalb an alle, sich an die Corona‐Hygieneregeln zu halten, um Mitmenschen zu schützen. Jeder sollte sich überlegen, ob er sich dem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzen will, das von Menschenanhäufungen ausgehen kann.“
Auf den Anfahrtswegen zu den Versammlungen in der Innenstadt und in Bad Cannstatt sowie während der Versammlung selbst, ist insbesondere im Bereich des City Rings mit teils erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


Image: Andreas Praefcke, Wikipedia

"Ohne Weggang gibt es ja nichts Neues": Kantor Alexander Kuhlo verlässt das Dekanat und wagt in München einen Neuanfang

Eben hat Alexander Kuhlo mit einer letzten Orgelmatinée seinen Abschied gefeiert, sein Flügel ist bereits umgezogen. 

“Von Zuffenhausen nach Bogenhausen”, bringt er seinen Wechsel auf den Punkt. Im Gemeindebrief hat der scheidende Dekanatskantor es so formuliert: “Ich möchte im Prodekanat München einen Neuanfang wagen, der sich für mich nach viereinhalb Jahren bei Ihnen in Zuffenhausen zu einer inneren Notwendigkeit herauskristallisiert hat.”

Schwingt da auch ein wenig Bitterkeit mit? Kuhlo sagt, die Länge seines Engagements im Stadtbezirk sei nicht kürzer gewesen als bei früheren Tätigkeiten. Dringlicher sei allerdings seine Sehnsucht nach einem Neubeginn: Die Trennung von seiner Ehefrau habe dazu geführt, dass er auch in anderen Bereichen seines Lebens eine Bestandsaufnahme vorgenommen habe. Außerdem ist er wird er 50 Jahre alt: „Da denkt man schon darüber nach, wie es weiter gehen soll”.

Seine neue Wirkungsstatt in München beschreibt er als “gut situiert” und “bildungsbürgerlich”, was ihm vom Budget her und auch musikalisch neue Möglichkeiten eröffne. Hinzu kommt, dass bei der dortigen Kirchenorgel eine umfangreiche Sanierung ansteht, die er leiten wird. “So ein Instrument ein Stück weit selbst mit zugestalten, reizt mich schon sehr”.

Was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, dass er dort einige Zeit ohne Orgel auskommen muss. Doch auch hier hat Kuhlo schon weiter gedacht: Sein eigener Steinway-Flügel fand bereits in der dortigen Kirche eine neue Heimat. Das lohnt sich für beide Seiten: Für den Musiker, der sein Instrument in einer normalen Mietswohnung nie richtig würde ausspielen können. “Und ich kenne sonst keine Kirchengemeinde, die über einen Flügel in ähnlicher Qualität verfügt”.

Damit reiht er aber auch ein weiteres Bundesland in seinen beruflichen Werdegang ein: Der aus Westfalen stammende Kirchenmusiker hat in Hannover studiert; es folgten Anstellungen im Vogtland, in Göttingen, im Westerwald und zuletzt in Zuffenhausen. Was nimmt er mit von seinen schwäbischen Jahren? “Ich habe hier so viel komponiert wie noch nie”, erzählt er. Für ihn selbst etwas überraschend, sei er außerdem ein Stück weit zu seinen familiären Wurzeln zurückgekehrt: “Mein eigener Schwerpunkt lag zwar schon immer auf den Tasteninstrumenten, aber ich entstamme einer alten Bläserfamilie, in der vor allem mein Urgroßvater Johannes Kuhlo für seine Kompostionen bekannt war.”

Seine Anstellung in Zuffenhausen sorgten für eine Annäherung an die familiäre Bläsermusik – und das in doppeltem Sinne: “Der Posaunenchor ist für mich wie eine Familie geworden: Die Leute sind nicht nur musikalisch gut, sondern auch menschlich ganz super.” Kein Wunder, dass die Antwort auf die Frage, was ihm in Bayern fehlen wird, mit “der Posaunenchor!” wie aus der Pistole geschossen kommt. Deshalb soll der Kontakt nun auf keinen Fall abreißen und Kuhlo fasst bereits musikalische Begegnungen in München und Stuttgart ins Auge.  

Seine Position in Zuffenhausen ist bereits ausgeschrieben und erhält einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Popular-Kirchenmusik, so Kuhlo. Bereits ab dem Sommer könnte sie neu besetzt werden, wobei es realistisch betrachtet aber wohl eher bis zum Herbst dauern werde. Er habe die Vakanz sorgfältig geplant und für Vertreter in allen Bereichen gesorgt, so dass der Wechsel ohne allzu große Einschnitte für die Gemeinde vonstatten geht. Jetzt aber freue er sich auf die Veränderung: “Ohne Weggang gibt es ja nichts Neues”, sagt er und macht sich wieder ans Packen.


Von Susanne Müller-Baji
(Fotos: S. Müller-Baji)

Eilentscheidung durch OB Nopper: Stadt beschafft 120.000 Selbsttest-Kits für Kitas

Die Landeshauptstadt Stuttgart beschafft 120.000 Selbsttests-Kits für die rund 30.000 Kinder, die in den Kindertageseinrichtungen betreut werden.

Die Stadt schießt für die Beschaffung zunächst 745.000 Euro vor, setzt aber auf eine Kostenübernahme durch das Land. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat – nach Abstimmung mit den Fraktionsspitzen des Gemeinderats – am Mittwoch, 31. März, eine Eilentscheidung für die Beschaffung getroffen.

OB Dr. Nopper sagte: „Wir halten das regelmäßige Testen von Kita-Kindern für sinnvoll und notwendig, können in Anbetracht der Lage allerdings nicht auf die Finanzierungsentscheidung des Landes warten. Wir gehen jedoch nach den Signalen aus dem Umfeld der Landesministerien davon aus, dass das Land die Kosten übernimmt. Wenn wir die Kitas weiter geöffnet halten wollen, müssen wir zu einer Testoffensive übergehen. Diese schützt auch die Familien der Kita-Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher vor einer Infektion.“
Die Stadt sieht aus mehreren Gründen eine Eilbedürftigkeit. Seit Jahresbeginn wurden bisher 108 Erzieherinnen und Erzieher sowie 106 Kita-Kinder in 96 Kindergärten positiv getestet. Die Stadt registriert die stärkste Verbreitung des Virus unter Kindern der Altersgruppe 3-5 Jahre – hier liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 150,9. Zudem sind asymptomatische Verläufe bei Kindern nicht ungewöhnlich. Deswegen möchte die Stadt die Testung von Kindergartenkindern ermöglichen und zwar 2x pro Woche – analog der Teststrategie des Landes zur Testung des Personals an Schulen und Kitas und der Schülerinnen und Schüler.

Das Klinikum Stuttgart beschafft jetzt die Kits für die Landeshauptstadt, damit sie bereits in der Woche nach Ostern ausgeliefert werden können. Anfang kommender Woche sollen dann Kita-Träger und Elternvertreter über das weitere Vorgehen informiert werden. Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer: „Es ist eine große Herausforderung für die Kitas, eine passgenaue Lösung zu finden. Um es den Testenden wie auch den Kindern möglichst leicht zu machen, können die Eltern ihre Kinder zu Hause oder an der Kita testen oder das Personal nimmt unter Begleitung der Eltern an der Einrichtung den Test vor.“ Die Testungen soll so schnell wie möglich beginnen, als realistisch erachtet wird ein flächendeckender Start Mitte April.

Baustellenticker: Zwei neue Baustellen in Zuffenhausen, eine neue in Zazenhausen

Zuffenhausen, Schwieberdinger Straße: Vom 12. April bis 14. Mai, vor Kölle, ampelgeregelte Engstelle wegen Neubau von zwei barrierefreien Bushaltestellen.

Zuffenhausen, Strohgäustraße: Bis 11. April, zwischen Adestraße und Porscheplatz, Vollsperrung in beide Richtungen wegen Kanalbauarbeiten. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Zazenhausen, Zazenhäuser Straße: Vom 6. April bis Ende Mai, werktags, zwischen Getränkemarkt und Kindertagesstätte, Fahrbahneinengung und -verschwenkung in beide Richtungen wegen Gehwegarbeiten.

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