Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Wohnungen durchsucht

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Polizeibeamte haben am Mittwochmorgen (17.02.2021) die Wohnungen von 13 Tatverdächtigen durchsucht, denen vorgeworfen wird, mit Rauschgift gehandelt zu haben.

Intensive Ermittlungen wegen einer Brandstiftungsserie, die im Juli 2019 im Bereich Stammheim begonnen hatte und bei der bislang über 20 Brände gelegt worden waren, führten die Beamten auf die Spur von zwei Tatverdächtigen im Alter von 18 und 26 Jahren. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen bereits am 04.04.2020 nach einem Gartenhausbrand vorläufig fest (siehe Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 05.04.2020). Der 26-Jährige steht ebenfalls im Verdacht, am 18.08.2020 ein Feuer gelegt zu haben (siehe Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 18.08.2020). Seine Wohnung durchsuchten die Ermittler am 21.08.2020. Die beiden Tatverdächtigen waren nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Im Rahmen weiterer intensiver Ermittlungen zu den Brandlegungen, bei denen sich auch Hinweise auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ergaben, erhärtete sich der Tatverdacht insbesondere gegen den 18-Jährigen. Die Beamten durchsuchten am Mittwoch insgesamt 13 Wohnungen und beschlagnahmten umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss, darunter auch zirka 100 Gramm Marihuana. Der 18-Jährige wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft erneut festgenommen. Die übrigen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

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