"Wollen den Schwächsten beistehen": Stadt Stuttgart verteilt kostenlos 225.000 Schutzmasken

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Mit einer weiteren Verteilaktion von insgesamt 225.000 Schutzmasken unterstützt die Landeshauptstadt Stuttgart jene Menschen in der Pandemie, die oft wenig im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen:

Arme und wohnungslose Menschen, Suchterkrankte und Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen. Das gab die Stadt am 31. Mai 2021 bekannt.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, sagte: „Je länger die Pandemie dauert, umso deutlicher wird, dass jene besonders gefährdet sind, die auch sonst in ihrem Leben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen haben.“ Sozial Schwache seien wegen beengter oder prekärer Lebensverhältnisse nicht nur einem höheren Risiko ausgesetzt, an Covid-19 zu erkranken, sie verfügten auch über weniger finanzielle Mittel, etwa um sich ausreichend medizinische und FFP2-Masken kaufen zu können. Dr. Sußmann: „Es ist wichtig, dass wir den Schwächsten beistehen. Deswegen starten wir heute eine weitere wichtige Initiative.“

Die Stadt Stuttgart liefert 100.000 FFP2-Masken und 100.000 Mund-Nasen-Schutzmasken an jene Anlaufstellen, die Bedürftige regelmäßig aufsuchen. Zu diesen Orten gehören neben Tafelläden und Beratungsstellen für Wohnungslose, Suchterkrankte und psychische Erkrankte auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Ebenso erhalten Begegnungsstätten für Ältere kostenlose Masken zur Weiterverteilung.
Die Leiterin des Sozialamts, Franziska Vogel, sagte: „Unabhängig von dieser Aktion haben wir von der Bundesregierung 25.000 FFP2-Masken für die Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete erhalten.“ Diese werden nun ebenfalls verteilt. „Wir verbessern somit den Schutz dort, wo er besonders nötig ist: An jenen Orten, an denen viele Menschen auf sehr engem Raum zusammenleben“, so Vogel.

Bereits seit Beginn der Pandemie hat die Landeshauptstadt in mehreren Verteilaktionen rund 1,7 Millionen medizinische und FFP2-Masken aus Beständen des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und der eigenen Pandemiebestände im Wert von rund 3,5 Millionen Euro verteilt. Ziel dieser Aktionen waren neben niederschwelligen Anlaufstellen und Flüchtlingsunterkünften auch stationäre Wohnheime sowohl für Ältere, als auch für Menschen mit Behinderung, chronisch-psychisch Erkrankte und Wohnungslose.


Foto oben: Die LHS spendet FFP2-Masken für Bedürftige, unter anderem an die Schwäbische Tafel. Ladenleiterin Susanne Linder nimmt die Masken von Faith Buz entgegen, der die Pakete verteilt. Foto: Leif Piechowski, Rechte: LHS.

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